Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Wendeburg

Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Wendeburg

Recherchiert von F.W.Bratherig und Wilhelm Ebermann

 

A) Allgemeines

                         

Die SPD in den Ortschaften der jetzigen Einheitsgemeinde Wendeburg hat kein exaktes Gründungsdatum. Sie beruft sich auf die Gründung des Allgemeinen Arbeitervereins (ADADV)  durch Ferdinand Lasalle am 23.05.1863.

Seit 1869 gab es die von August Bebel und Wilhelm Liebknecht gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP). Oftmals wird das Jahr 1875 als das eigentliche Konstituierungsdatum genannt, als sich der ADAV und die SDAP zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) zusammenschlossen.

Nach dem Außerkrafttreten des Sozialistengesetzes im Herbst 1890 änderte die Partei ihren Namen in „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“

             

Die Beteiligung am politischen Leben des Staates mit Hilfe des Wahlrechts setzte sich auf dem Lande erst nach 1918 allmählich durch. Erst als man die außen- und innenpolitischen Folgen, wie z.B. die Reparationen, die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit und ihre Auswirkungen auf dem Lande wie in der Stadt am eigenen Leibe verspürte, kam zögerlich die Einsicht, dass die Beteiligung am politischen Leben, zumindest die Ausnutzung des Wahlrechts, für jeden ein Gebot der Selbsterhaltung und Selbstbehauptung war. Die Arbeit der Parteien gewann daher mehr Interesse. Ihr Erfolg beschränkte sich aber immer nur auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, die von ihnen besonders angesprochen wurden. Das Bürgertum und die Bauern wählten konservativ oder liberal, die Arbeiterschaft neigte zur Sozialdemokratie, weil sich diese Partei ihrer Forderungen intensiv annahm. So vermochte keine Partei die sich selbst gesetzten Grenzen zu überspringen.

 

Die Geschichte SPD in der jetzigen Einheitsgemeinde Wendeburg wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in zwei Teilen dargestellt: in den

 

Historischen Teil und den Aktuellen Teil.

 

Der historische Teil beschäftigt sich mit dem Zeitraum von der Gründung der SPD bis 1974.

Der aktuelle Teil beginnt mit der Gründung der jetzigen Einheitsgemeinde Wendeburg.

 

B) Historischer Teil

    

              Allgemeines

    

Die heutigen Ortschaften der Gemeinde Wendeburg waren zum Beginn der Darstellung alle selbständige Dörfer und hatten damit auch eine unterschiedliche und individuelle Geschichte.

Eines galt jedoch für alle ehemaligen Gemeinden gleichermaßen:

Die NSDAP hatte in allen Dörfern seit Ende der 1920er Jahre eigene Ortsgruppen, teilweise  einen selbständigen SA-Sturm. Diese Gruppierungen bestimmten jetzt das gesamte öffentliche Leben in den Dörfern. Sie besetzten alle einflussreichen Stellungen und übten ihre Herrschaft aus bis zum Zusammenbruch 1945.

 

Es sind die ehemaligen Gemeinden Bortfeld, Harvesse, Didderse, Meerdorf, Rüper, Sophiental, Wendeburg, Wendezelle, Wense, und Zweidorf.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg gehörten die Dörfer zur britischen Zone.

Am 01. April 1946 wurde die nationalsozialistische Gemeindeordnung durch die revidierte Gemeindeordnung, die sogenannte Ratsverfassung, ersetzt.

Beschluss- und Entscheidungsbefugnis lagen jetzt beim Gemeinderat.

    

Auf zwei Besonderheiten wird im Vorfeld bereits hingewiesen:

a)    Bei der Gründung der Einheitsgemeinde Wendeburg 1974 war auch das Dorf Didderse Teil  der Gemeinde, wurde aber 1981 auf eigenen Wunsch wieder daraus entlassen. Darum ist Didderse in dieser Darstellung nicht enthalten.

b)    Die Dörfer Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf haben schon 1968 freiwillig fusioniert zur (kleinen) Einheitsgemeinde Wendeburg. Sie werden in dieser Darstellung im Wesentlichen als eine Einheit betrachtet.

             

  1. Entwicklung der SPD in den ehemaligen Dörfern von 1918 - 1974

                                                                                                       

Wahlen im eigentlichen Sinn fanden in der Zeit zwischen 1933 und 1945 nicht statt. Stattdessen wurden die Gemeinderäte im Sinne der Gleichschaltung von Partei (NSDAP) und Staat neu gebildet. Die Sitzverteilung wurde nach den Ergebnissen der Reichstagswahl von März 1933 vorgenommen.

Die Gemeindeordnung von Januar 1935 löste alle Gemeindegesetze ab. Das Führerprinzip war alleinige Organisationsgrundlage. Gemeindeorgane wurden fortan von vorgesetzten Dienststellen berufen. Alleiniges Verwaltungsorgan war der Bürgermeister in voller und ausschließlicher Verantwortung. Die Gemeindevertreter wurden vom Beauftragten der Partei (NSDAP) im Einvernehmen mit dem Bürgermeister berufen. Seitdem lag die gesamte Gemeindearbeit in den Händen der Beauftragten der NSDAP.

Am 1. April 1946 ersetzte die britische Militärregierung die nationalsozialistische Gemeindeordnung durch die revidierte Gemeindeordnung und führte die Ratsverfassung wieder ein. 1948 fanden die ersten Kommunalwahlen statt, und damit gab es wieder eine frei gewählte Gemeindevertretung, wie sie bis heute noch besteht.

 

Wahlergebnisse aus der Zeit von 1948 bis 1974 sind  -  soweit vorhanden  -  in Tabelle 1 dargestellt.

 

              (Quelle: Geschichte der Gemeinde Wendeburg, Kurt Bratmann 1971)

                                  

    1.1     SPD in den ehemaligen drei Dörfern von Wendeburg.

                            

    1.2       1918 – bis 1933                                   

In der ersten Wahl nach dem 1. Weltkrieg in Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf konnte sich die SPD durchsetzen. Diese Wahl galt der Bildung der Nationalversammlung. Bei der ersten Reichstagswahl im Jahre 1920 musste sie zugunsten der USPD (unabhängige Sozialdemokratische Partei), die in Wendezelle die stärkste Partei wurde, starke Stimmenverluste hinnehmen. Während der zwei Reichstagswahlen im Jahre 1924 konnte die SPD von der USPD Stimmen zurückgewinnen, ebenso  von der KPD.                         

     1.3     1945 – 1967  

Am 28.November 1948 fanden die ersten Kommunalwahlen nach dem Krieg statt. In Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf siegte  die SPD überlegen und stellte in allen drei Dörfern den Bürgermeister: Willi Kamp in Wendeburg, Otto Baars in Wendezelle und in Zweidorf Willi Osterloh.

Bei den nächsten Wahlen büßte die SPD Stimmen ein. Dies ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen:

  1. Im Jahr 1950 kam es zur Gründung des „Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE); ihr gaben offensichtlich viele ehemalige sozialdemokratische Wähler, die aus den deutschen Ostgebieten hierher geflüchtet waren, ihre Stimme.
  2. Die CDU war 1945/1946 dezentral auf lokaler Ebene entstanden.1950 kam es zur Gründung der CDU auf Bundesebene

Sie stellte bei den folgenden Kommunalwahlen neben einer Parteiliste auch Listen für „Wählergemeinschaften“ auf. So konnte eine eindeutige parteipolitische Position umgangen werden; die Persönlichkeitswahl stand im Vordergrund. Mit dem Motto „Wir sind alle eine große Familie“ war es möglich, parteipolitische Zielsetzungen zu verschleiern.

 

     1.4     1968 – 1974  Bildung der (kleinen) Einheitsgemeinde Wendeburg

Die drei Dörfer Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf schlossen sich 1968  freiwillig zur (kleinen) Einheitsgemeinde Wendeburg zusammen. Die SPD wurde damals vertreten durch sechs Ratsherren der SPD: Hilmar Martsch, Reinhard Meier, Simon Schöner, Willi Baars und Alwin Büchner. Ihnen standen acht CDU-Ratsherren gegenüber.

Der erste Bürgermeister der vereinigten drei Dörfer wurde Albert Grove aus Zweidorf, Gemeindedirektor wurde Erich Wallukat.

  (Quelle: Geschichte der Gemeinde Wendeburg, Kurt Bratmann 1971

 

     2.1     SPD in Meerdorf

                            

     2.2       1918 – bis 1933

  Wahlergebnisse liegen für diese Zeit nur aus dem Jahr 1932 vor:

  1. die Wahl des Reichspräsidenten im April 1932 mit den Kandidaten Hindenburg und Hitler und einem Wahlergebnis für Hitler von 67 %.
  2. die Wahl zum Reichstag im November 1932. Hier holte die SPD 24 % und die NSDAP 68 %.

 

     2.3     1945 – 1974

Neben vielen Bundestags-, Landtags- und Kreistagswahlergebnissen liegen die Kommunalwahlergebnisse vollständig vor. Die SPD hat an sämtlichen  7 Kommunalwahlen teilgenommen und Ergebnisse zwischen 22 % (1952) und 39 % (1972) erzielt. Die CDU hat sich ab 1961 mit dem BHE zur UWG ( Unabhängige Wählergemeinschaft) zusammengeschlossen. Als Partei ist sie 1964 zum letzten Mal (in dieser Zeit) angetreten.

Bürgermeister in Meerdorf: Januar 1946 Werner Wassermeyer,  Juli 1946 Hermann Blume (SPD) November 1948  Erwin Nolte (CDU), Oktober 1956  Erich Langehein (CDU), März 1961 bis Juni 1974   Willi Walkling (UWG).

(Quelle: Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

 

     3.1     SPD in Bortfeld

 

     3.2     1918 – bis 1933

09.11.1918 Die Revolution  bricht aus. Der Kaiser und die Landesfürsten danken ab. Die Linksparteien übernehmen die öffentliche Gewalt.

1922  Vorsteher wird Heinrich Osterloh Nr. 110

1925  Gemeinderatsmitglieder waren: Hustedt, Rischbieter, Fricke. Feuge Nr. 45, Osterloh Nr.124, Osterloh Nr. 28, Feuge Nr. 66, Vorstehergehilfe Hermann Hustedt.

 

     3.3     1945 – 1974

Für die Kommunalwahlen 1972 liegen keine Aufzeichnungen vor.

In den Kommunalwahlen von 1948 bis 1968 ist die SPD  mit Ergebnissen von 48 % (1948) und 41% (1968) durchgängig die stärkste Einzelpartei. Die CDU erzielte in der gleichen Zeit Ergebnisse von 18% bis 33 %. Sehr stark war mit die DP mit 26 % zwischen 1948 und 21% in 1956. Danach gab es sie nicht mehr. Ab 1961 bildete sich dann die UWG 24 % bis 1968 mit 26 %.   

(Quelle: Bortfelder Chronik v. Bodo Fricke / Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

                            

     4.1     SPD in Neubrück

 

     4.2     1918 – bis 1933

Wahlergebnisse liegen nicht vor.

 

     4.3     1945 – 1974

Für die Kommunalwahlen 1968 liegen keine Aufzeichnungen vor.

Die Kommunalwahlergebnisse der SPD schwanken sehr stark: 1948 = 46%, 1952 = 9%, 1956 = 41%,

1961 = 49%, 1964 = 20% und 1972 = 19%.Die anderen Parteien – CDU, BHE,WG/UWG, DP und FDP – sind in Unterschiedlichen Jahren vertreten, haben ähnlich schwankende Ergebnisse und geben ein uneinheitliches Bild ab.

Folgende Personen standen zu bestimmten Zeiten an der Spitze der Gemeinde:

Willi Rauls  -  ab August 1945 Gemeindedirektor, ab Oktober 1946 Bürgermeister und ab August 1947 bis Dezember 1947 Bürgermeister und Gemeindedirektor. Heinrich Bösche  -  Januar 1948 bis Oktober 1956 Bürgermeister und Gemeindedirektor. Kurt Heine  -  ab Oktober 1964 bis Februar 1974 Vorsitzender des Gemeinderates.

         (Quelle: Rundschau- Serie Neubrück von Gisela Eberhardt / Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

                                    

     5.1      SPD in Sophiental    

 

     5.2     1918 – bis 1933

Wahlergebnisse liegen nicht vor

 

     5.3     1945 – 1974

Es liegen nur Ergebnisse aus den Kommunalwahlen in 1948 und 1968 vor.

 

     5.4     1948  - 

SPD 39%. 1968 gab es nur eine Wählergemeinschaft.

 

(Quelle: Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

     6.1     SPD in Rüper

 

     6.2     1918 – bis 1933

Wahlergebnisse liegen nicht vor

 

     6.3     1945 – 1974

Es liegen nur Ergebnisse aus den Kommunalwahlen in 1948, 1952, 1968 und 1972 vor.

1948  -  SPD 39%, 1952  -  SPD 25%.1968 und 1972 gab es nur eine Wählergemeinschaft.

     (Quelle: Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

 

     6.1     SPD in Harvesse

 

     6.2     1918 – bis 1933

Wahlergebnisse liegen nicht vor

 

     6.3     1945 – 1974

Es liegen nur Ergebnisse aus den Kommunalwahlen in 1968 und 1972 vor und es gab nur eine Wählergemeinschaft. 

(Quelle: Wahlunterlagen aus dem Gemeindearchiv)

 

 

  1. C) Aktueller Teil

 

  1. Entwicklung der SPD in der Einheitsgemeinde Wendeburg

         

               Allgemeines

             

Durch das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Braunschweig, Wolfenbüttel, Helmstedt, Peine und Salzgitter vom 11.02.1974 wurde die „Einheitsgemeinde Wendeburg“ aus den damals selbständigen Gemeinden Bortfeld, Didderse (bis 1981), Harvesse, Meerdorf, Neubrück, Rüper, Sophiental, Wendeburg und Wense gebildet.

Diese Gebietsreform  wurde zum  01.03.1974 vollzogen. Die erste Wahl zur Einheitsgemeinde Wendeburg (Gemeinderats – und Ortsratswahl)  erfolgte am 09.06.1974. Für die Übergangszeit wurde ein Interimsrat mit 23 Mitgliedern gebildet, der sich aus Mitgliedern der aufgelösten Gemeinderäte – entsprechend der Ortschaftsgrößen  - zusammensetzte. Der Interimsrat tagte in der Interimszeit vier Mal und bereitete den Start der Gemeinde vor.

Die erste Periode des neuen Gemeinderats und der neuen Ortsräte  begann am 01.07.1974 und die konstituierende Sitzung des Gemeinderates fand am 02.07.1974 statt.

Gewählt waren insgesamt 23 Ratsmitglieder, davon gehörten 12 der CDU, 9 der SPD und 1 der FDP an. Erster ehrenamtlicher Bürgermeister und Ratsvorsitzender  wurde Albert Grove von der CDU. Er wurde aus Mitgliedern des Rates gewählt. Erster Gemeindedirektor und Chef der Gemeindeverwaltung war Adolf Rudolph, der schon in der Interimszeit  in das Amt gewählt wurde.

Nach der Wahl 1976 bildete die SPD und das einzige FDP-Mitglied für fünf Jahre eine Fraktionsgemeinschaft (in der Opposition).

Ab der Wahlperiode 1981 waren im Gemeinderat nur noch 21 Ratsmitgliedern vertreten, da die Ortschaft Didderse der Samtgemeinde Meine zugeordnet wurde.

Zur Wahlperiode ab 2001 trat eine Änderung des Wahlgesetzes in Kraft:

das Ratsmodell mit dem „ehrenamtlichen“ Bürgermeister und dem hauptamtlichen Gemeindedirektor wurde abgelöst.

Ersetzt wurde es durch ein neues Ratsmodell, mit einem „hauptamtlichen Bürgermeister“ , der auch gleichzeitig Chef der Gemeindeverwaltung ist. Er wird von den wahlberechtigten Bürgern in direkter Wahl gewählt. Er ist gleichzeitig mit Stimmrecht Mitglied im Gemeinderat und im Verwaltungsausschuss

Der Ratsvorsitzende wird in der ersten Sitzung des Rates aus der Mitte der Ratsmitglieder gewählt.

Ab der Wahlperiode 2001 waren im Gemeinderat 25 Ratsmitgliedern vertreten, da die Einwohnerzahl gestiegen war und die Anzahl Ratsmitglieder angepasst werden musste. Dazu kam ab 01.05.2002 der hauptamtliche Bürgermeister. Die Anzahl Ratsmietglieder erhöhte sich damit auf 26.

Ab der Wahlperiode 2006 waren im Gemeinderat 26 Ratsmitgliedern vertreten. Zusätzlich mit dem Bürgermeister waren es 27.

Die Gemeinderatswahl  im September 2011 veränderte die Situation schlagartig. Durch ein außergewöhnlich gutes Wahlergebnis der Grünen verlor die CDU ihre absolute Mehrheit im Rat.

SPD und Grüne bildeten eine Fraktionsgemeinschaft und hatten damit eine Ein-Stimmen-Mehrheit im Gemeinderat, die sie auch nutzten.

Die Fraktionsgemeinschaft wurde im Herbst 2015 von der SPD aufgekündigt. Die Gründe waren ständig nicht eingehaltene Absprachen von Seiten der Grünen und die widersprüchlichen  Abstimmungen zum Thema  Neubau oder Sanierung der Sporthalle in Bortfeld, in der sie am Ende mit der CDU gestimmt haben.                        

Wahlergebnisse aus der Zeit 1948 – 1974 sind – soweit vorhanden – in Tabelle 1 dargestellt.

Wahlergebnisse aus der Zeit ab 1974 sind  in Tabelle 2 (Gemeinderatswahlen),  Tabelle 3

(Ortsratswahlen) und in Tabelle 4 (SPD-Ratsmitglieder)  dargestellt.

Wie aus Tabelle 2 zu ersehen ist, ist der SPD bisher nicht gelungen eine eigene Mehrheit bei den Gemeinderatswahlen zu erreichen.

Das beste Ergebnis konnte die SPD bei der Bundestagswahl 1980 erzielen; sowohl bei den Erststimmen als auch bei den Zweitstimmen lag sie vor der CDU (46,5% zu 45,8%; 44,8% zu 44,5%).