SPD Wendeburg fordert Luftreiniger für die Wendeburger Grundschulen

Mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von über 100 sind im Kreis Peine besondere Maßnahmen, insbesondere auch in den Schulen gefordert.
„Wir meinen, dass die Gemeinde Wendeburg noch mehr als bisher in der Verantwortung steht, hier Maßnahmen zu ergreifen,“ sagt Jochen Hansmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Wendeburger
Gemeinderat. Ihm geht es darum, dass Schüler und Lehrer sich so gut wie möglich auf ihre Aufgabe, Lehren und Lernen, konzentrieren können. Stoßlüften nach 20 Minuten Unterricht – wie vorgeschrieben -, reicht nicht unbedingt aus.
Die SPD möchte den Schutz für den Schulbetrieb durch den Einsatz von Luftreinigern erhöhen und hat einen entsprechenden Antrag an den Gemeindebürgermeister gestellt.
 
Ratsherr Ralph Jarosch rechnet vor:“ Um die rd. 20 Klassenräume in den Wendeburger Grundschulen auszustatten, müssten je Klassenraum 3 Geräte beschafft werden. Die können dann
720 Kubikmeter Raumluft in der Stunde reinigen. Wir bewegen uns bei einem Kostenvolumen von rd. 30.000€.“
 
Da die ins Auge gefassten Geräte mobil sind, würden andere nur kurzzeitig belegte Räume in den Schulen mit einbezogen.
Einige Gemeinden haben ihre Schulen bereits mit solchen Systemen ausgerüstet, allerdings nicht in Niedersachsen. Die bayrische Gemeinde Neubiberg hat dies als Beispiel in Eigenregie
vorgenommen.
 
„Wir sollten hier sehr schnell eine Entscheidung treffen, zumal wir davon ausgehen müssen, dass uns Covid-19 noch einige Zeit begleiten wird“, so Jochen Hansmann. Eine Entscheidung im
Zusammenhang mit dem Haushalt 2021 zu treffen – dies sei von einer anderen Ratsfraktion zu vernehmen - werde der Situation nicht gerecht. Schließlich sei die Verabschiedung des Haushalts
2021 auf den Februar verschoben. „Die Bürgerinnen und Bürger sollten von der Politik sach- und zeitgerechtes Handeln erwarten können, und daher müssen wir das in der nächsten Woche
entscheiden.
 
 
 

SPD-Fahrradpass: Letzte Tour des Jahres geht zu den Schleusen

„Leider waren diesmal weniger Radlerinnen und Radler dabei -lag wohl an
diversen Urlauben,“ bemerkt Cornelia Matthies, die die September-Tour am
Mittellandkanal entlang organisiert hatte. „Dennoch sehr interessant, mit den
Rieselfeldern und dem Braunschweiger Hafen als Highlights.“


Die letzte Tour des Jahres im Rahmen des Fahrradpasses, den die Wendeburger SPD
aufgelegt hat, findet am Samstag, 17. Oktober statt. Diesmal geht es zu den
Schleusen im Salzgitter-Stichkanal . Treffpunkt ist um 14 Uhr ( ! ) auf dem
Parkplatz des EDEKA -Marktes in Wendeburg. „Wir werden rd. 30 km gemütlich
radeln. Vorgesehen ist auch die Einkehr in eine Restauration; zurück werden wir
gegen 18 Uhr sein“, plant Reinhard Horzonek, der die Tour organisiert. Eine
Anmeldung unter der E-Mail-Adresse cornelia.matthies@freenet.de ist zwingend
erforderlich. Die aktuellen Verhaltensregeln sind einzuhalten, ein Mund-Nase-Schutz
ist mitzuführen.

SPD-Fahrradpass: Nach dem Ringgleis folgt der Mittellandkanal

Im August erradelten die Wendeburgerinnen und Wendeburger das Braunschweiger Ringgleis. „Sehr interessant, Braunschweig von der rückwärtigen Seite kennenzulernen. Das Ringgleis ist ein touristisches Highlight“, fasst Richard Bettenhausen, der die Tour anführte, das Gesehene zusammen.

Die nächste Tour im Rahmen des Fahrradpasses, den die Wendeburger SPD aufgelegt hat, findet am Samstag, 19. September statt. Es geht entlang des Mittellandkanales – aber nicht nur - bis Thune. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Parkplatz des EDEKA -Marktes in Wendeburg. „Wir werden rd. 30 km gemütlich radeln. Vorgesehen ist auch die Einkehr in eine Restauration; zurück werden wir gegen 19 Uhr sein“, plant Cornelia Matthies, die die Tour organisiert. Eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse cornelia.matthies@freenet.de ist zwingend erforderlich. Die aktuellen Verhaltensregeln sind einzuhalten, ein Mund-Nase-Schutz ist mitzuführen.

Klartext

Zweimal im Jahr ist es so weit.

Die neuste Ausgabe der "Klartext" erscheint. In der von der SPD Wendeburg herausgegebenen Zeitung, die an alle Haushalte in der Gemeinde Wendeburg verteilt wird, werden aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen aufgegriffen.

 

Hauptthema in diesmal:

Wendeburg Baut

und

Interview mit dem SPD-Urgestein Wilhelm Ebermann

 

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum Download bereit

 

Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Freunde, Ostern im Jahr 2020 ist alles anders…..

Es wird ein Fest sein, welches wir in einer nie dagewesenen Zeit begehen werden und sich gravierend von den vorhergehenden und nachfolgenden Jahren unterscheidet. Denn ein winzig kleiner Virus hat die ganze Welt durcheinandergebracht!

 

Ausgelöst in China, hat es in zwei Monaten den gesamten Globus ins Wanken gebracht. Die Pandemie traf uns dabei mit voller Wucht in einer Zeit, wo wir glaubten alles fest im Griff zu haben und unverletzlich zu sein. Über Jahrzehnte wurden wir von dem Denken "immer mehr, immer schneller und immer höher" geprägt. In unserer modernen Welt gab es keine Grenzen, alles war möglich und keiner konnte uns bremsen oder etwas anhaben - bis Corona kam und uns jäh vom Gegenteil überzeugte!

 

Auch ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich einmal eine Zeit erleben werde, wo in ganz Deutschland außerhalb der Ferien alle Schulen und Kindergärten geschlossen sind, wo keinerlei Veranstaltungen stattfinden, wo nur noch lebensnotwendige medizinische Eingriffe durchgeführt werden dürfen und wo Toilettenpapier, Mehl sowie Hefe in sämtlichen Geschäften ausverkauft sind. Diese und viele andere Dinge, die wir heute erleben, kannte ich nur von den Erzählungen der Großeltern aus Kriegszeiten ....

 

Im Gegensatz zu der Bankenkrise vor zwölf Jahren ist die aktuelle Corona-Krise hautnah bei den Menschen und Unternehmen in Wendeburg angekommen. Damals war alles sehr theoretisch und weit weg. Doch heutzutage mussten bereits viele Betriebe ihre Geschäfte komplett schließen oder haben unverschuldet Nachfrageeinbrüche, die sie vor große finanzielle Probleme stellen. Ohne nennenswerte Einnahmen erzielen zu können, laufen die Kosten ungehindert weiter. Die Unternehmer stehen oftmals vor dem Ruin ihres Betriebes, den sie mit viel Herzblut aufgebaut oder jahrzehntelang sehr erfolgreich geführt haben. Ohne eigenes Verschulden und Einflussmöglichkeiten sind sie ohnmächtig dem weiteren wirtschaftlichen Verlauf ausgesetzt ....

 

Darüber hinaus kommt die Verunsicherung, Sorge und auch Angst hinzu, wie es mit der Ausbreitung der Pandemie weitergeht. Werde ich selbst oder ein mir nahestehender Mensch ebenfalls angesteckt? Gehören wir zum Personenkreis der Risikogruppen, wie z. B. Ältere oder Vorerkrankte, auf die sich eine Infizierung besonders stark auswirkt?

 

Ostern 2020 wird somit insgesamt für uns alle ein sorgenvolles Fest! Ostern 2020 bietet aber auch eine einmalige Chance: Nutzen wir die zwangsweise verordnete Pause, um zur Ruhe zu kommen, sich intensiver mit der Familie zu beschäftigen und über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken.

 

Gemeinsam und wenn alle mitmachen wird es uns gelingen, diese Krise und ihre Folgen zu überwinden!

 

Solidarität und Menschlichkeit sind Werte, die in der Vergangenheit in unserer Gesellschaft oftmals nicht an vorderster Stelle standen. Sie sind aber die Lösung für die anstehenden Probleme.

 

Nutzen wir daher das bevorstehende Osterfest und setzen ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Sind wir in der Zeit der Krise für unsere Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn und Mitmenschen da, die unsere Hilfe benötigen. Helfen wir Ihnen mit Taten oder auch mit Worten; die Gespräche an Ostern 2020 allerdings den Umständen entsprechend in diesem Jahr ausschließlich per Telefon, Mail, WhatsApp oder Brief!

 

Liebe Freunde,

wenn wir in dieser schwierigen Zeit gesellschaftlich enger zusammenrücken, können wir uns gegenseitig Mut machen. Dieser Mut und Optimismus wird uns die nötige Kraft und Zuversicht geben, ungeachtet aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten durchzuhalten. Und irgendwann wird die Corona-Krise vorbei sein.

 

Ich wünsche euch und euren Familien in diesem Sinne ein nachdenkliches, ruhiges und gesundes Osterfest.

Euer

 

Jens Zielsdorf

Ortsvereinsvorsitzender SPD-Wendeburg

 

SPD Wendeburg legt einen „Fahrradpass“ auf.


Organisiert durch die Ortsabteilung bietet die SPD-Wendeburg die Teilnahme an verschiedenen Excursionen mit dem Fahrrad an.
„Wir möchten, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat näher erkunden, und – da mit dem Fahrrad – auch für die eigene Fitness etwas tun.“ So Ludwig Thiemann, der die erste Tour am 21. März 2020 anführen wird.
Los geht’s ab 10 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz des Wendeburger EDEKA - Marktes. Ziel ist das „Grüne Klassenzimmer“ in Meerdorf. Zurück geht’s dann
über Rüper mit einer Einkehr ins „Jägerheim“.
„Wir werden rd. 30 Kilometer gemütlich radeln und so gegen 15 Uhr wieder zurück sein“, plant Ludwig Thiemann
Wer sich erst in Neubrück anschließen möchte, kann dies um ca. 10.30 Uhr vor der Neubrücker Sporthalle (Didderseerstr.) tun.
Die Teilnahme an dieser Tour kann dann im Fahrradpass, den alle Teilnehmer erhalten, dokumentiert werden. Wer die Teilnahme an insgesamt 6 Touren nachweisen kann, erhält eine kleine Anerkennung.
Die nächsten Touren sind geplant für den 18. April (Ziel: Senf- und Kornmühle Blumenhagen), den 16. Mai und den 20. Juni.
Einzelheiten zu diesen Touren werden dann rechtzeitig mitgeteilt.
Wer am 21.3. teilnehmen möchte, melde sich bitte bei ludwig.thiemann@web.de an.
Dies ist wichtig, damit eine wetterbedingte Absage – was wir nicht hoffen – schnell ankommt.

Haushaltsrede 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Ratskolleginnen und Kollegen
 
in der großen Politik nimmt die Opposition bei der Diskussion über den Haushalt Gelegenheit, diesen in Bausch und Bogen zu verdammen, ebenso die Arbeit der Regierung. Das machen wir nicht, das ist nicht unser Stil, wir bringen uns konstruktiv kritisch ein und tragen auch notwendige Sparzwänge und Streichungen mit.
 
Aber es ist auch die Aufgabe einer guten Opposition, den Finger in die Wunden zu legen und da gibt es Einiges:
Unser größtes Problem ist die ständig steigende Neuverschuldung und Liquiditätskreditquote. Man hat das Gefühl, im Finanzhaushalt verteilt man mit großzügiger Hand, im Ergebnishaushalt ist man dann kleinlich. Gewiss ist es richtig, gerade bei geringen Zinskosten notwendige Investitionen voranzutreiben, aber wer als Privatmann ein Haus baut, darf sich nicht nur von niedrigen Zinsen leiten lassen, sondern muss wissen, dass er sein Haus gerade in Niedrigzinszeiten möglichst schnell tilgen sollte und auch die Bewirtschaftungskosten tragen muss! Wir dürfen uns auch nicht blenden lassen, wenn uns der Bürgermeister am Ende jeden Jahres stolz Überschüsse verkündet. Das ist sicher zu Teilen auch Ausdruck sparsamer Haushaltsführung aber auch der Tatsache geschuldet, das viele Maßnahmen des Haushaltes nicht ausgeführt werden konnten, man denke nur an die Verzögerungen beim Bau des Feuerwehrgerätehauses in Bortfeld.
 
Besonders beunruhigend beim Finanzhaushalt ist dabei ist, dass wir sehenden Auges in die Haushaltskrise schlittern, wenn das momentane Allheilmittel „Grundstücksvermarktung“ ausfällt. Schon in 2020 sind die Einnahmen in Ihrer Höhe fraglich in allen drei Baugebieten gibt es noch Probleme und ob aus Meerdorf schon Erlöse zu erzielen sind, ist mehr als fraglich, nachdem man für die Realisierung ganze 5 Jahre gebraucht hat und im nächsten Jahr, wenn der Bebauungsplan vielleicht im Frühjahr genehmigt ist, es schwierig sein wird, eine potente Tiefbaufirma für die Erschließung zu finden.
Aus diesen finanziellen Zwängen heraus hat die SPD eine interfraktionelle Arbeitsgruppe beantragt, die sich mit der mittelfristigen Finanzplanung beschäftigen soll, um eben nicht in den Bankrott zu steuern. Diese wurde dann auch eingerichtet, von der CDU eigentlich als überflüssig angesehen und von der Verwaltung eher halbherzig unterstützt. Mit Blick auf die Haushaltsaufstellung, die viel Arbeitszeit der entsprechenden Mitarbeiter anfordert, haben wir schließlich zugestimmt, die weitere Arbeit erst einmal auf das nächste Frühjahr zu verschieben. Aber dann werden wir hartnäckig dranbleiben und zusätzlich externe Hilfe anfordern. Der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement) bietet hier für kleines Geld professionelle Hilfe an und ein Blick von außen ist immer hilfreich, auch wenn man selbst seine Schularbeiten gemacht zu haben glaubt. Die Arbeit dieser AG wird nicht leicht, das wissen wir auch, denn im Ergebnishaushalt ist der Spielraum gering. Also muss streng geschaut werden, welche Investitionen Pflichtaufgabe sind und welche vielleicht sinnvoll aber eben nicht finanzierbar sind. Und man muss natürlich auch auf die Einnahmeseite schauen: Gibt es Chancen, Gewerbe anzusiedeln? Ist schwierig, weil es die Gemeinde über vierzig Jahre lang versäumt hat, für damals kleines Geld Bau- und Gewerbeland aufzukaufen. Andere Gemeinden waren da schlauer, wir haben es immer eingefordert und sind regelmäßig abgeschmettert worden. Vielleicht muss auch die Grundsteuer mal angehoben werden, aber dann muss der Bürger auch sehen, wo sein Geld bleibt insbesondere bei der Pflege öffentlicher Flächen. Auch glauben wir, dass nicht alle Möglichkeiten der Nutzung von Drittmitteln, wie Leader- oder auch die der Dorferneuerung ausgeschöpft sind. Ein Meerdorfer Unternehmer hat mich mal gefragt, warum er reichlich Aufträge in Edemissen für die Realisierung eben solcher Maßnahmen bekommt und in Wendeburg nicht.
 
 
Jetzt zu den größeren Blöcken im Einzelnen:
 
Der Bau eines Asylbewerberheimes ist evtl. sinnvoll und notwendig- nicht dass wir da Beifall von der falschen Seite bekommen - aber wir bemängeln, dass das Thema, nachdem es ein ganzes jähr nicht auf der öffentlichen TO stand und nur in kleinen Kreisen diskutiert wurde, jetzt plötzlich reingerollt wird ohne notwendige Konkretisierung, ohne eine Gegenüberstellung der Abriss - und der Neubaukosten und der Suche nach Fördermöglichkeiten. Auch der Bau einer Begegnungsstätte wird im Grunde unterstützt, aber auch hier fehlt die sorgfältige Konzeptionierung.
60.000 Euro für eine Ladestation für Campingmobile am Auebad sind vielleicht sinnvoll - aber notwendig? Da überlegt man dann schon, ob man das Geld doch besser in den zusätzlichen Bewegungsraum in der Meerdorfer Krippe gesteckt hätte. Überhaupt fällt auf, dass - wenn man die groben Investitionen der letzten Jahre betrachtet, eine Schieflage bei den einzelnen Ortsteilen festzustellen ist. Dies war unter anderem auch der Grund, warum wir ein sicher sinnvolles Kulturhaus in Bortfeld bei der vorgelegten unsicheren Finanzierung abgelehnt haben.
 
2021 könnte, wenn das Bauland überwiegend vermarktet wurde, ein finanziell schwieriges Jahr werden und dann bin ich schon gespannt, welche Sparversion für ein Feuerwehrgerätehaus in Meerdorf uns dann vorgelegt wird. Überhaupt vermissen wir die Planungskosten hierfür im Haushalt 2020.
Zu den Personalkosten: Ein riesiger Block, bei dem wir aber geringen Spielraum sehen: Gutes Personal muss eben gut bezahlt werden, des Öfteren haben uns gute Mitarbeiter verlassen, weil sie woanders bessere Verdienstmöglichkeiten geboten bekamen. Und notfalls muss auch im Bauamt und insbesondere im Bauhof verstärkt investiert werden. Hier sieht der Bürger am ehesten, wenn die Gemeinde den Aufgaben nicht nachkommt. Dabei liegt es nicht an mangelndem Willen oder mangelnder Qualifikation, wohl eher an fehlenden Delegationsunmöglichkeiten, gesundheitlichen Problemen oder - wie im Bauhof - an schlechten Arbeitsbedingungen. Daher begrüßen wir auch die Überlegungen der Verwaltung, hier Abhilfe zu schaffen. Auch begrüßen wir - auch wenn Privatisierung nicht gerade das Lieblingskind der SPD ist - dass die Verwaltung die Möglichkeiten bei der Vergabe von Standardaufgaben an Dritte prüft. Auch muss man , das ist meine persönliche Meinung - nicht jedem Wunsch nach Beseitigung einer temporären Pfütze oder der Beseitigung jedes zarten Löwenzahns nachkommen. Auch im gezielten Unterlassen gibt es Sparmöglichkeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Artenvielfalt
 
 
Zu der Baupolitik
 
Hier sind wir nicht ganz so kritisch wie die Grünen, die jetzt geplanten Bauvorhaben unterstützen wir vorbehaltlos. Insgesamt wünschen wir bei der Realisierung ein bisschen mehr konzeptionelles Vorgehen, ein bisschen mehr „ Städtebau“. In welchen Bereichen wollen wir welche Bauformen und/oder Geschosshöhen zulassen, wie können wir mehr Naturnähe und ländlichen Charakter steuern, wie verhindern wir lebensfeindliche Vorgärten in den neuen Baugebieten. Die SPD hat hierzu einen Antrag vorgelegt.
 
Überhaupt fordern wir mehr Klimaschutz: Wir haben mal vor Jahren ganz stolz und einstimmig beschlossen, eine klimafreundliche Gemeinde zu werden. Jetzt müssen wir es aber auch kräftig angehen. Es fehlt immer noch ein richtiges Leuchtturmprojekt, beim Ersatz von Heizungsanlagen oder ähnlichen Einrichtungen kommen wir nach kurzer Diskussion oft zu dem Ergebnis: Wir machen doch wieder „ das mit den Fähnchen“. So warten wir noch immer auf eine belastbare Berechnung der Kosten/Nutzen einer Solaranlage auf dem Sporthallendach in Bortfeld, es kann nicht sein, dass Experten mit den Ergebnissen ihrer Analyse so weit auseinander liegen. Auch sollte die Verwendung des Baustoffes Holz mehr berücksichtigt werden, zumindest bei jeder baulichen Investition alternativ geprüft werden, auch das kann ein spürbarer Beitrag zum Klimaschutz sein.
 
Wir begrüßen, dass die Gemeinde mehr Geld für die Anpflanzung von Bäumen vorgesehen hat. Handlungsbedarf sehen wir nach wie vor bei der Beseitigung öffentlichen Laubs. Bürgerinnen und Bürger, die für alle, die das öffentliche Grün genießen und davon Profitieren, muss geholfen werden. Unsere Aktion mit der kostenlosen Verteilung von Laubsäcken war natürlich im Umfang symbolisch, wir werden weiter Lösungen abfordern.
Wir begrüßen, dass nun endlich gemäß unserem Antrag ein modernes Ratsinformationssystem eingeführt werden soll. Das kostet Geld, aber es gibt sicher langfristig auch Möglichkeiten der Vereinfachung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und erleichtert den Ratsmitgliedern die Arbeit. Es sollte natürlich auch weiter an der Ausweitung zu einem Bürgerinformationssystem innerhalb einer modernisierten Homepage gearbeitet werden, gut und frühzeitig informierte Bürgerinnen und Bürger können die Umsetzung von evtl. kritischen Vorhaben erleichtern.
 
Wir wünschen uns aber auch einen noch besseren Umgang der Verwaltung mit uns Ratsmitgliedern. Die Erstellung zeitnaher Protokolle ist zwar deutlich besser geworden, aber es besteht noch Luft nach oben. Große Vorhaben wie den geplanten Bau eines Kindergartens in Neudruck sollten die nicht dem VA angehörenden Mitglieder des Rates nicht wieder aus der Zeitung erfahren.
 
Insgesamt hat man ein bisschen das Gefühl, hier und da eher als störend empfunden zu werden, Anfragen werden als Kritik an der Verwaltung gedeutet und die Notwendigkeit oft infrage gestellt. Ihr (Anm.: an den BM gerichtet) habt oft gute Ideen und die segnen wir auch gern ab, aber die Fraktionen haben eben auch gute Ideen und Nachfragebedarf, so funktioniert das Zusammenspiel von Politik und Verwaltung.
Verbesserungswürdig ist auch der Dialog des Bürgermeisters mit den einzelnen Ortsbürgermeistern, regelmäßige Gespräche sind oft angekündigt worden aber nie umgesetzt. Dabei könnte hier der gelegentlich auftretende Unmut der Ortsräte über die unzureichende Umsetzung angekündigter und beschlossener Maßnahmen besser kommuniziert werden als mit langen Ausführungen per Mail.
 
 
Ich komme zum Schluss:
 
Der vorgelegte Haushalt ist an sich stimmig und die Maßnahmen überwiegend notwendig und sinnvoll und bei aller punktuellen Kritik an der Verwaltung sind wir im Großen und Ganzen mit der Arbeit der Verwaltung auch zufrieden. Unsere größten Kopfschmerzen haben wir mit der zunehmenden Verschuldung ohne den erkennbaren Willen, dieser durch mittelfristige Konzepte entgegenzusteuern.
 
Daher kann die Fraktion dem Haushalt auch nicht vorbehaltlos zustimmen, wir haben dies den einzelnen Mitgliedern der Fraktion freigestellt.
Bei der Kritik an der hohen pro-Kopf-Verschuldung sind wir auch ein bisschen egoistisch.
 
Die SPD hat den Anspruch 2021 wieder eine Mehrheit im Rat zu erlangen und da möchten wir gern beweisen, dass die Roten eben doch mit Geld umgehen können.

Baue - Aber Richtig ?

Die Gemeinde Wendeburg bietet reichlich Möglichkeiten, seinen Traum vom Eigenheim zu realisieren. Um Sie auf diesem schwierigen Weg ein wenig zu unterstützen, hat die SPD Wendeburg drei Experten zum Thema Bau eingeladen. Hierzu möchten wir Sie recht herzlich am Mittwoch, 16. Oktober 2019 im "Altes Landhaus Meerdorf" ab 19:00 Uhr begrüßen Mit den folgenden Referenten: - Kreisbaurat Christian Mews, Landkreis Peine: Baurechtliche Aspekte - Thomas Katzer, Volksbank BRAWO Was ist bei der Finanzplanung zu beachten? - Michael Herberg, MH Massivhaus Vorteile des Bauens mit Ytong

SPD Informiert

In der aktuellen Ausgabe der Wendeburger SPD Zeitung geht es unter Anderem um das Projekt "Denk dein Dorf"

Hierbei geht es konkret um  Ihre Ideen.

Dieses und viele weitere spannende Themen finden Sie inter Juli Ausgabe

 

 

Durch einen Klick auf die Titelseite, gelangen Sie zur neusten Ausgabe:

Tour de Franz in Wendeburg

Anlässlich seiner Tour de Franz, machte Franz Einhaus heute einen Zwischenstopp bei den Feuerwehrwettkämpfen der Gemeinde Wendeburg.
"Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass Franz die Möglichkeit genutzt hat im Rahmen seiner Tour de Franz bei uns einen Zwischenhalt zu machen. Die Aufgabe der Feuerwehr spielt in der Gemeinde eine zentrale Rolle zum Erhalt der öffentlichen Sicherheit. Deshalb sind wir stets bestrebt, alle finanziellen Möglichkeiten auszuschöpfen um den einzelnen Wehren die Arbeit so leicht wie möglich zu machen" berichte der 2 Vorsitzende des SPD Ortsverein Ralph Jarosch.
Franz Einhaus ergänzte: "Die Leistung die unsere Feuerwehrfrauen und Männer ableisten ist nicht hoch genug zu loben. Ein freiwilliges Engagement auf diesem hohen Niveau verdient unseren vollsten Respekt. Es ist wichtig, das auch die Politik ihren Teil dazu beiträgt und den Kameradienen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehren ihre Arbeit so leicht wie möglich macht."

Die SPD Wendeburg hatte in der vergangenen Wahlperiode stet's ein offenes Ohr für die Belange unserer Feuerwehren. Auch in Zukunft wollen und müssen wir dies fortführen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wendeburg weiterhin auf diesem hohen Niveau bereitstellen zu können.

Daher bitten wir Sie und Euch am 11.09.2016 bei der Kommunalwahl für die SPD zu stimmen.

WIR für ein sicheres Wendeburg

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der SPD Wendeburg

Die am 15.02.2016 stattgefundene Jahreshauptversammlung des SPD Ortsverein Wendeburg begann mit einer angenehmen Überraschung.

Wie der erste Vorsitzende Jens Zielsdorf zu berichten wusste, musste der Beginn der Veranstaltung um fast 20 Minuten verschoben werden.

 

„Wir wollten pünktlich um 19:00 Uhr beginnen und hatten alles vorbereitet, doch mit so einem Andrang hatten wir nicht gerechnet“ so Zielsdorf.

Über 20 Personen drängten sich in den kleinen Konferenzraum der Wendezeller Stuben, so dass weitere Tische und Stühle organisiert werden mussten.

„Das sind mehr als 25% der SPD Mitglieder der Gemeinde Wendeburg“ erklärte Ludwig Thiemann.

 Nach dieser kurzen, aber erfreulichen Verzögerung, konnte Jens Zielsdorf mit seinem Rechenschaftsbericht beginnen.

Das letzte Jahr war für die SPD in Wendeburg eine Achterbahnfahrt gewesen. Man konnte viel gesetzte Ziele erreichen, musste aber einige Rückschläge wegstecken.

So war es mal wieder die Bortfelder Sporthalle, die bei den Teilnehmern ein Raunen verursachte.

Trotz der Intervention der SPD und der horrenden Neuverschuldung von mehr als 7 Millionen Euro wurde diese im letzten Jahr mit den Stimmen des ehemaligen Gruppenpartners Bündnis 90/Die Grünen und der CDU beschlossen.

Aber Jens Zielsdorf wusste dieser Entscheidung auch gutes abzugewinnen: „Nach der Entscheidung die Sporthalle neuzubauen, haben wir ein deutliches Feedback aus der Bevölkerung erhalten, welches uns bestärkt die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Gerade junge Familien sind auf uns zukommen und haben ihre Bedenken geäußert.“

Als positiver Nebeneffekt, konnte berichtet werden, dass es im Anschluss zu dieser Entscheidung mehrere Interessenten gab, die die Arbeit der SPD aktiv unterstützen wollen. So konnten mehr als 7 neue Kandidaten gewonnen werden, die sich bereiterklärt haben bei der nächsten Kommunalwahl im September für die verschiedenen Ortsräte zu kandidieren.

Der zweite Vorsitzende Ralph Jarosch fügte hinzu, dass diese Kandidaten, gegen den allgemeinen Trend, zum größten Teil noch unter 30 Jahre alt sind und somit auch die jüngere Generation endlich wieder Einfluss in der Kommunalpolitik haben will.

Im weiteren Verlauf berichtete Zielsdorf von umfangreichen Aktivitäten auf Kreis- und Gemeindeebene und gab einen Ausblick auf das Wahlkampfjahr 2016, welches mit einigen Neuerungen und Überraschungen aufwarten wird.

Wendeburger SPD stellt ihre Kandidaten vor

Unter großem Interesse verfolgten am 15.04 die anwesenden Gäste und Parteigenossen die Vorstellung der Wahlvorschläge für den Gemeinderat und die einzelnen Ortsräte.

Wie der erste Jens Zielsdorf zu berichten wusste, wurde es wieder einmal geschafft, ein schlagkräftiges Team für die Wahl der Ortsräte und des Gemeinderat aufzustellen. Dies sei besonders in Hinsicht auf die guten Ergebnisse der letzten Jahre zurück zu führen, in der die SPD mit einer gesunden und ausgewogenen Politik in der Gemeinde auf sich aufmerksam machen konnte.

Wichtig sei es weiterhin,  die Politik in allen Bereichen des öffentlichen Leben auch in Zukunft überlegt und gesonnen zu gestallten. Besonders vor dem Hintergrund, dass mit einer Kandidatur der AFD zu rechnen sei.

„Wir wollen, dass die Gemeinde Wendeburg, mit ihren 8 Ortschaften, auch in Zukunft den Menschen weltoffen gegenüber steht und Rassismus bei uns keine Chance und fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, am 11.09.2016 ein klares Zeichen für Integration und Toleranz zu setzen!“ so der 2 Vorsitzende Ralph Jarosch.

Die Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl des Gemeinderats und die Ortsräte setzen sich wie folgt zusammen:

 

Ortsrat Bortfeld:              

  1. Friedrich Brendel
  2. Richard Bettenhausen
  3. Katrin Göttling
  4. Lutz Göttling

 

Ortsrat Meerdorf:

  1. Bastian Hansmann
  2. Susanne Rak
  3. Stefan Richter
  4. Annegret Fricke
  5. Ralph Jarosch
  6. Marco Schneider
  7. Jochen Hansmann
  8. Marvin Hoppenworth
  9. Marc Manthey
  10. Hermann Geermann
  11. Sebastian Schmidtke
  12. Jörg Hoppenworth

 

Ortsrat Neubrück:

  1. Bernd Lippe
  2. Barbara Schmidtke
  3. Jens Zielsdorf
  4. Kati Heiser
  5. Sarah Schmidtke
  6. Kathrin Lais
  7. Lutz Schmidtke
  8. Günter Ollesch

 

Ortsrat Wendeburg:

  1. Ludwig Thiemann
  2. Cornelia Matthies
  3. Uwe Ostermann
  4. Dr. Manfred Klonz

 

Gemeinderat Wendeburg

  1. Jens Zielsdorf
  2. Ralph Jarosch
  3. Barbara Schmidtke
  4. Richard Bettenhausen
  5. Cornelia Matthies
  6. Stefan Richter
  7. Bernd Lippe
  8. Ludwig Thiemann
  9. Friedrich Brendel
  10. Joachim Hansmann
  11. Susanne Gartung
  12. Uwe Ostermann
  13. Sabine Hassel
  14. Dr. Manfred Klonz
  15. Kati Heiser
  16. Carsten Pawelczyk
  17. Lutz Schmidtke

Position der SPD Wendeburg in der Flüchtlingsfrage

Position der SPD Wendeburg in der Flüchtlingsfrage
Die SPD Wendeburg unterstützt die Beschlüsse des SPD-Präsidiums und setzt sich für eine freundliche Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Gemeinde ein.

 

Die SPD Wendeburg unterstützt die Beschlüsse des SPD-Präsidiums und setzt sich für eine freundliche Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Gemeinde ein. Dazu ist eine menschenwürdige Unterbringung in vorhandenen gemeindeeignen  sowie anzumietenden Wohnungen notwendig.  Gemeindeverwaltung und Ehrenamtliche sollen die Flüchtlinge bis zum Abschluss des  Asylverfahrens betreuen und sie in ihre neue Umgebung einführen. Dazu sind Sprachkurse in mündlicher und schriftlicher Form im Rahmen von Integrationskursen notwendig. Entsprechende finanzielle Unterstützung muss von der Gemeinde eventuell in Vorleistung für den Landkreis gegeben werden. Die vom Bund bereitgestellten Mittel reichen zur Zeit nur für die Grundversorgung. Die darüber hinaus gehende Unterstützung und weiteren Aktivitäten, werden von ehrenamtlichen Helfern aus der Gemeinde geleistet

Weiterhin muss Unterstützung zur Aufnahme von Schulbesuch, Ausbildung, Berufswahl (besonders für Jugendliche) und zur möglichst baldigen Arbeitsaufnahme (zukünftig Arbeitserlaubnis innerhalb von drei Monaten) gegeben werden.

Position der SPD- Fraktion zu einer Änderung der Straßenausbaugebührensatzung

Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich eine Änderung der Straßenausbaugebührensatzung.

Hinsichtlich einer Neuregelung sind uns folgende Punkte wichtig:

 

  1. Der durch eine Neuregelung verursachte Verwaltungsaufwand ist eng zu begrenzen. Zusätzliche Kosten sollten nicht entstehen.

(Eine Neuregelung muss für die Verwaltung einfach zu handhaben sein. Angesichts der Haushaltslage ist eine Erhöhung des Personals in der Verwaltung nicht zu verantworten. Außerdem sollte die Neuregelung für die Gebühren- und Steuerpflichtigen verständlich sein.)

 

  1. Eine völlige Entlastung der jetzt Gebührenpflichtigen sollte nicht erfolgen.

(Die jetzt Gebührenpflichtigen nutzen ihre Straße überwiegend. Die bei einem kompletten Wegfall der Gebühren zu erwartende Forderung nach Straßenausbau kann so verhindert werden. Die Belastung der Anlieger sollte bei rd. 9.000€ „gedeckelt“ werden. Eine Ratenzahlungsmöglichkeit ohne Bedürftigkeitsprüfung ist vorzusehen).

 

  1. Die zur Gegenfinanzierung notwendige Erhöhung der Steuereinkommen ist nachhaltig und für den Steuerpflichtigen zumutbar.

(Mit der Erhöhung eines Hebesatzes sind weitere Erhöhungen – auch aus anderen Gründen – für die nahe Zukunft auszuschließen. Die finanzielle Planung sollte einen 10 Jahreszeitraum umfassen. Basis für die Planung ist ein jährlicher Finanzierungsbedarf von 350.000€ für den Straßenausbau. Änderungen in der Erhebung von Steuereinkommen sind abzuschätzen bzw. abzuwarten. Die zusätzliche Steuerbelastung der Allgemeinheit durch die Anhebung von Hebesätzen sollte bei der Grundsteuer 200€ p.a. nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass bei Erhöhung der Steuereinkommen auch eine Erhöhung der Abgaben (z.B. Kreisumlage) möglich ist. Der Finanzeffekt muss bei der Gemeinde netto ankommen)

 

  1. Die Änderung der Straßenausbaugebührensatzung beginnt zum 1. des Haushaltsjahres, nachdem alle nach der alten Satzung abzurechnenden Gebühren erhoben wurden. Für Übergangsfälle ist eine verzinsliche Rentierung vorzusehen.

(Zwischen alter und neuer Satzung hat eine klare zeitliche Trennung zu erfolgen. Wenn baulich möglich, sollte zwischen der letzten, nach der alten Satzung abzurechnenden Straßenausbaumaßnahme und der ersten, nach der neuen abzurechnenden, mindestens eine Zeitspanne von 1 Jahr liegen.)

Bürgermeisterwahl 2019

Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wendeburg gratuliert Gerd Albrecht zu seiner
Wiederwahl.


Wir denken, dass Herr Albrecht vor einer schwierigen Amtszeit steht. Die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen trüben sich ein, gleichzeitig werden die Aufgaben und Herausforderungen
für die Gemeinde nicht weniger, u.a. steht eine Reform der Grundsteuer an, Bürgerinnen und
Bürger fordern eine Änderung der Straßenausbaugebührensatzung.
Hinzu kommt, dass 2021 die Ortsräte und der Gemeinderat von den WendeburgerInnen neu
gewählt werden.


Die SPD im Wendeburger Gemeinderat wird - wie in der Vergangenheit auch – gut und
vertrauensvoll mit Herrn Albrecht zusammenarbeiten. Wir werden unsere Ansichten in
die politische Arbeit verstärkt einbringen und aus der Opposition heraus umsetzen wollen.
Wir erwarten von Herrn Albrecht einen fairen, weitestgehend neutralen, von Parteiinteressen
losgelösten Umgang und einen sachgerechten Einsatz für die Belange aller Ortsteile der Gemeinde.
Wir würden uns wünschen, wenn er stärker zukunftsorientiert und proaktiv agieren würde. Nicht
ohne Grund hat die SPD die Einsetzung einer überfraktionellen Arbeitsgruppe zur mittelfristigen
Haushaltsplanung gefordert und im Rat durchgesetzt.


Schwerer werdende Zeiten erfordern gemeinsames Handeln zum Wohle der BürgerInnen
der Gemeinde Wendeburg. Die SPD bietet mit der gebotenen kritischen Distanz Herrn
Albrecht die Mitarbeit an.

SPD Informiert

Die Frühjahrsausgabe der Wendeburger SPD Zeitung steht ab sofort für Sie zum Download bereit.

 

Unter Anderem geht es in der aktuellen Ausgabe, über die Abschaffung der Kindergartengebühren und die daraus resultierende Mehrbelastung für Teile der Eltern.

 

Ein Klick auf die Titelseite öffnet Ihnen das Dokument

 

SPD Wendeburg und Deutsches Rotes Kreuz Wendeburg besuchten den Landtag.

Die SPD Landtagsabgeordneten Matthias Möhle und Christoph Bratmann hatten eingeladen,
Marlis Bratmann, Mitglied des Vorstandes der SPD Ortsabteilung Wendeburg und Vorsitzende
des Ortsverbandes Wendeburg des Deutschen Roten Kreuzes, hatte hervorragend organisiert und 22
Wendeburger Bürgerinnen und Bürger reisten nach Hannover zum Niedersächsischen Landtag.
Nach Anreise und Begrüßung informierten sich die WendeburgerInnen über die Organisation des
Landtages, seine Aufgaben und die aktuelle Zusammensetzung. Rund eine Stunde verfolgten sie die
aktuelle Beratung im Plenarsaal.
Abschließend stellten sich Matthias Möhle und Christoph Bratmann den Fragen der Besucher.
„Eine sehr informative und interessante Veranstaltung. Einen Besuch im Landtag sollte jeder
mal ins Auge fassen“, stellte Jochen Hansmann, Wendeburger SPD-Ratsherr, zusammenfassend
fest.

 


SPD-Themenabend mit hohem Zuspruch

Kriminalhauptkommissar Bernd Neidhart referierte zum Thema „Sicherheit“


Mit rd. 40 Personen, überwiegend Seniorinnen und Senioren, war die Gaststube
„Zum wilden Keiler“ in Bortfeld bis auf den letzten Platz belegt. Die SPD Wendeburg
hatte Herrn Kriminalhauptkommissar Bernd Neidhart von der Polizeiinspektion Salzgitter/
Wolfenbüttel/Peine eingeladen. Dr. Manfred Klonz, im Vorstand der SPD Wendeburg, hatte
die Veranstaltung organisiert. „Es ist uns wichtig, einen Beitrag zu leisten, die Lebensqualität unsere
älteren Mitbürger zu erhalten, „ betonte er.


Bernd Neidhart berichtete über die Maschen der Trickbetrüger. Falsche Polizisten, falsche
Handwerker, Telefongewinnspiele, der Enkeltrick; gerade ältere Menschen seien im Focus der
Betrüger. Er gab Tipps zur Vorbeugung: Geld und Papiere immer am Körper tragen, niemals am
Telefon Auskunft über die persönlichen und finanziellen Verhätnisse geben, im Zweifel
Vertrauenspersonen hinzuziehen.


Ein hochinteressanter, lebendiger Vortrag, dem die Anwesenden aufmerksam folgten. Dies zeigte
sich dann auch in der dem Vortrag folgenden Fragerunde und der Diskussion.
Die abschließende Empfehlung des Kriminalhauptkommissars: „ Beugen Sie vor und, wenn Sie
glauben, Opfer eines Betruges geworden zu sein, wenden Sie sich sofort an die örtliche
Polizeidienststelle.“


SPD-Ratsfrau Susanne Gartung stellte fest: „Ein ganz wichtiges Thema, ein hoch interessanter
Vortrag. Wir werden diesen Themenabend in Sophiental wiederholen.“

Bürgersprechstunde

Liebe Wendeburger/innen,

am ersten Dienstag im Monat findet die nächste Bürgersprechstunde des SPD Ortsverband Wendeburg statt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen, um ihre Sorgen, Nöte und Anregungen mit uns zu teilen.
Um unsere Gemeinde noch attraktiver gestalten zu können, sind wir auf ihre Mitarbeit angewiesen! Daher nutzen Sie die Chance und teilen Sie ihre Anregungen mit uns.

Bitte nutzen Sie den Seiteneingang!!

Ihre SPD Wendeburg

Ortsabteilung Wendeburg der SPD Wendeburg wählt neuen Vorstand

In seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat die SPD Ortsabteilung

Wendeburg einen neuen Vorstand gewählt. 1.Vorsitzender ist Richard Bettenhausen, seine Stellvertreter sind Cornelia Matthies und Dr. Manfred Klonz. Im Amt des Kassierers wurde Ludwig Thiemann bestätigt. Die Schriftführung bleibt in den bewährten Händen von Gudrun Hirschmann.

Als Beisitzer bestellt wurden Marlies Bratmann, Adam Dursun und Friedrich Brendel. 

Zur Ortsabteilung Wendeburg gehören die Parteimitglieder aus den Ortsteilen Wendeburg, Bortfeld, Sophiental und Harvesse.

 

SPD fordert Unterstützung für die Laubsammler

Der Nebel steigt, es fällt das Laub, Schenk ein den Wein den holden...“
So beginnt das Herbstgedicht von Theodor Storm.
Unsere Dichter sehen zumeist nur die sehr schöne Seite dieser Jahreszeit. Für
diejenigen von uns, deren Grundstücke und Bürgersteige voll des Laubes
unserer Straßenbäume sind, kann die Beseitigung schon zum Mühsal werden.
So scheint es doch nur einleuchtend, wenn hier die Hilfe der
Gemeinde gefordert wird. „Unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen sind gerne
bereit, das Laub einzusammeln. Für die Abfuhr fordern sie die Unterstützung der
Gemeinde. Zu Recht,“ betont Ratsfrau Cornelia Matthies, die in ihrer Aktion
„Denk-Dein-Dorf“ auch dieses Thema genannt bekam.
Während einer Sitzung des Ortsrates Wendeburg wurde das Thema bereits
diskutiert.
Nicht überraschend, da mit den prächtigen Bäumen in der Bahnhofsstraße eine
exemplarische Problemlage direkt vor der Haustür liegt.
Da wurde über abschließbare Tonnen etc. gesprochen. „Wildeinwürfe“ sollten
unbedingt vermieden werden. Letztlich kam es im Ortsrat zu keiner Lösung.
Dies sehr zum Verdruss der beiden SPD-Ortsratsmitglieder.
Ludwig Thiemann:“ Wenn wir Laubsäcke zur Verfügung stellen könnten, diese an
einem bestimmten Termin abholen ließen, wären alle zufrieden. Mir scheint, dass
einige kein Vertrauen in unsere Bürgerinnen und Bürger haben. Missbräuchliche
Nutzung wird grundsätzlich unterstellt.“
Die SPD hatte in ihrem Antrag zur Erhöhung der Ortsratsmittel um 50Cent je
Einwohner für bürgernahe Dienstleistung das Thema „Herbstlaub“ explizit
genannt.
Dieser Antrag wird jetzt im Rahmen des Haushaltes für 2019 vom Gemeinderat
zu entscheiden sein.

Eine einfache, praktikable Lösung wird gesucht, damit sich die Wendeburger
auch entspannt dem zweiten Satz des Stormschen Gedichtes widmen können.

CDU in Wendeburg erhöht die Krippengebühren

Bisher wurde seitens der Gemeinde ein 50%iger Rabatt für das zweite Kind
einer Familie eingeräumt, wenn beide Kinder gleichzeitig Kindergarten
oder eine Kinderkrippe besuchen.


Mit der am 11.9. im Gemeinderat entschiedenen Änderung der
Kinderbetreuungsgebührensatzung wird die Gemeinde diesen
Geschwisterrabatt abschaffen. Hintergrund: Die Erstattung des Landes für die
kostenfreie Betreuung im Kindergarten deckt die bisherigen
Gebühreneinnahmen nicht. Der Haushalt der Gemeinde wird zusätzlich
belastet.


„Das ist einfach gedacht, zumal uns bisher noch keine konkrete Zahl
seitens der Verwaltung genannt werden konnte“, kritisiert SPD-Ratsfrau
Cornelia Matthies. „Wir wissen sehr gut, dass der Gemeindehaushalt
auch durch die notwendigen neuen Kinderkrippenplätze unter zunehmenden
Druck geraten wird“, ergänzt Jens Zielsdorf, Vorsitzender der SPD in
Wendeburg und Ratsherr, „ aber sollten wir so nebenbei ein Stück
Familienfreundlichkeit aufgeben?“ Mit der SPD sei das nicht zu machen.


„Es stimmt uns nachdenklich, dass Parteien, die die Familienfreundlichkeit in
ihren Wahlprogrammen immer herausgestellt haben, bei geringstem
Gegenwind einknicken“, resümiert Cornelia Matthies.

SPD Informiert

In der aktuellen Ausgabe der Wendeburger SPD Zeitung geht es unter Anderem um das Projekt "Denk dein Dorf"

Hierbei geht es konkret um  Ihre Ideen.

Dieses und viele weitere spannende Themen finden Sie inter Juli Ausgabe

 

 

Durch einen Klick auf die Titelseite, gelangen Sie zur neusten Ausgabe:

Aus der Arbeit des Ortsrates Neubrück

Der Ortsrat Neubrück tagte fünfmal in öffentlicher Sitzung.

Als Themen wurden behandelt:

          

Der Haushalts- und Investitionsplan der Gemeinde Wendeburg 2017.

Vom Ortsrat wurde die Bürgerversammlung vorbereitet, die im Februar 2017 stattfand.

Wie in jedem Jahr wurden die Mittel des Ortsrates an die Vereine und Gruppen in Neubrück vergeben.

Die Mängelliste der Ortsbereisung im Mai wurde ausgiebig besprochen,

es waren überwiegend eingewachsene Straßenbeleuchtungen, die in beiden Ortsteilen vorzufinden waren.

Den Bürgern scheint es egal zu sein, ob die Beleuchtung nur die Bäume und Büsche beleuchtet und nicht wie vorgesehen die Geh-. und Radwege.

Als große Aufgabe ist die Umgestaltung des Friedhofes Neubrück zu sehen.

Im Haushalt für das Jahr 2018 hat der Ortsrat ca. 40.000,00 € zur Umgestaltung des Friedhofes bei der Gemeinde beantragt, um die Maßnahme umsetzen zu können.

Es soll eine lockere Wegführung geben, geschuldet von Gräbern die noch bis Ende 2045 nicht abgeräumt werden dürfen. es sollen Bäume als Auflockerung gepflanzt werden um das Gesamtbild abzurunden. Diese

Maßnahme wird noch einige Beratungen brauchen.

Die weiteren Anträge zum Haushalt 2018 wurden in der Oktobersitzung im Ortsrat  behandelt.

 

Das Jahr geht mit dem Volkstrauertag im November und dem Senioren Adventkaffee im Dezember zu Ende.

 

Der Neubrücker Ortsbürgermeister Bernd Lippe wünscht allen eine schöne Adventzeit,

frohe Weihnachten und einen ruhigen Jahreswechsel 2018

Schmuckstück mit Makel

Die Marina Bortfeld ist an schönen Tagen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Hier lassen sich

zu Fuß, per Rad oder – leider -  auch mit dem Auto interessante architektonische

Eindrücke gewinnen, auch sind Einblicke auf den See, die Vogelwelt und die dort liegenden Boote geschätzt.

 

Im Jahr 2009 stand hier das erste Haus, 2017 sind noch 2 Grundstücke unbebaut, alles

ist zum größten Teil komplett fertig gestellt.

 

Merkwürdig ist nur, dass in verschiedenen Ecken noch Baumaterial „herumliegt“, das

allem Anschein nach nicht mehr benötigt wird. So sind dort z.B. Pflastersteine am Rande

der Straße aufgeschichtet oder Gehwegplatten liegen im Grünstreifen – und dies nach Aussage von Anwohnern seit über einem Jahr. Hinzu kommt, dass einige Hausbesitzer den Grünstreifen als Abladestelle für ihre Grünabfälle zu begreifen scheinen.

 

Der Leiter des Bauamtes und Ordnungsamtes in Wendeburg, Jürgen Wittig, ist

sauer: „Wir haben die Verursacher bereits mehrfach, auch schriftlich, aufgefordert, ihre

„Hinterlassenschaften“ wegzuräumen. Leider haben bis heute nur sehr wenige reagiert“.

 

Aktuell werden die aufgetretenen Straßenschäden repariert , bis zum Frühjahr sollen auch

die abgefahrenen Bankette gerichtet werden. Wittig:„Wir werden diese Verhaltensweise einiger Anwohner nicht länger hinnehmen und wohl härtere Maßnahmen ergreifen müssen.“

Es bleibt zu hoffen, dass es doch noch zu einem Einsehen kommt – oder ist manchen der

Gesamteindruck, den die Marina bei den Besuchern hinterläßt, egal.

 

Die Boote sind aktuell nicht mehr auf dem See. Einige stehen getrailert – auf der Straße.

Geldübergabe an die Kindergärten Neubrück

Am 28.09.17 erfolgte im Rahmen einer Kindergarten - Beiratssitzung die Übergabe des von der SPD erzielten Überschusses beim Bürgerbrunch der Ortschaft Neubrück.

Im diesem Jahr konnten den drei Kindergruppen je 40 Euro durch die stellv. Ortsbürgermeisterin Barbara Schmidtke überreicht werden.

Wie auch im vergangenen Jahr war die Veranstaltung gut besucht. Neben einer stark frequentierten Hüpfburg für die kleinen Gäste stand die gute Laune an erster Stelle. Jeder brachte seine Frühstücksleckereinen selber mit; zur Steigerung der Fröhlichkeit bekam jeder Tisch eine Flasche Sekt.

Das Wetter spielte mit, die Sonne schien. Alle waren satt und zufrieden als sich die Zeit dem Ende entgegen neigte und so wurde beschlossen, dass es im Jahre 2018 eine Neuauflage geben wird,

um in Neubrück die Gemeinsamkeit und Geselligkeit zu fördern.